Vom Beitritt zur Umsetzung...
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Mit der Unterzeichnung des UN Global Compact verpflichten sich Unternehmen zur Achtung der 10 Prinzipien und zur Förderung nachhaltiger Entwicklung im eigenen Land und weltweit. Doch wie lässt sich diese Selbstverpflichtung in der Praxis effizient umsetzen?

Das DGCN und der UN Global Compact haben Informationsmaterialien, Tools sowie Lern- und Dialogformate entwickelt, die sich am Bedarf der verantwortlichen Umwelt-, CSR-, Compliance-, Nachhaltigkeits- und Risikomanager orientieren. Sie sind inhaltlich an den 10 Prinzipien und damit an den Kernthemen Menschenrechte und Arbeitsnormen, Umweltschutz sowie Korruptionsprävention ausgerichtet. Alle Aktivitäten zielen langfristig darauf ab, Veränderungsprozesse in den Unternehmen anzustoßen und Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungs- und Lieferkette strategisch zu verankern.

                                         

Kernthemen

Arbeitsnormen und Menschenrechte

Menschenrechte und Arbeits-normen

Umwelt

Umwelt und Klima

Korruptionsprävention

Korruptions-prävention

Sustainable Development Goals

Sustainable Development Goals

 

Weitere Themen

Um eine verantwortungsvolle Unternehmensführung erfolgreich umzusetzen, sollten die Maßnahmen durch übergreifende Strategien mit betriebswirtschaftlichen Aspekten der Unternehmensführung und dem Management verknüpft werden. Die 10 Prinzipien finden sich dabei als soziale, ökologische und ökonomische Aspekte in den Querschnittsbereichen der Unternehmen wieder. So sind zum Beispiel beim Liefer- oder Wertschöpfungskettenmanagement menschenrechtliche Aspekte beispielsweise ebenso wichtig wie Liefersicherheit, Produktqualität, Antikorruptionscompliance und Treibhausgasemissionen.

Das DGCN bietet daher auch Unterstützung und Praxisorientierung in drei relevanten Bereichen des Nachhaltigkeitsmanagements an:

  • Veränderungsmanagement
  • Lieferkettenmanagement
  • Reporting und Datenmanagement

PRAXISBEISPIELE VERÄNDERUNGSMANAGEMENT

  • Tone from the top – Wie Leitbilder „funktionieren“

    Tone from the top – Wie Leitbilder „funktionieren“

    Nachhaltigkeit als Managementauftrag wird immer häufiger bei der Ausformulierung von Unternehmensleitbildern verwendet. Damit es hier nicht bei einem Lippenbekenntnis bleibt, kommt es darauf an, dass alle Führungskräfte und Mitarbeiter die Koordinaten der Unternehmenskultur verinnerlichen und wissen, ob ihre Arbeit mit den Unternehmenswerten und Prinzipien im Einklang steht. Leitbilder fördern also zu allererst Glaubwürdigkeit. Vor allem jedoch zeigen sie im alltäglichen Management Handlungsspielräume auf. Sie schaffen nämlich im Innern Sicherheit und Klarheit über mögliche Risiken und Chancen für die Reputation sowie den Erfolg des Unternehmens und machen das Unternehmen nach außen hin berechenbar.

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  • Stakeholder-Dialog – Beispiele von DAW und BASF

    Die BASF pflegt traditionell einen engen Kontakt zu Stakeholdern. Im Laufe der Zeit hat das Unternehmen zusätzlich zu den nach wie vor wichtigen „klassischen“ Formen des Dialogs auch neue Ansätze entwickelt. Hierzu nutzt man verschiedene Formen, Stakeholder einzubeziehen.

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  • Nachhaltigkeit als Business Case: memo und TÜV Rheinland

    Nachhaltigkeit als Business Case: memo und TÜV Rheinland

    Die Umsetzung unternehmerischer Verantwortung ist eine Querschnittsaufgabe, da in allen Geschäftsaktivitäten die ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekte berücksichtigt und in die bestehenden Prozesse integriert werden müssen, um ihre negativen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu reduzieren. Das benötigt klar definierte Zuständigkeiten und Abläufe, die das CSR-Management eines Unternehmens vorgibt. An den bereits bestehenden Leitbildern und Unternehmenswerten orientiert, entwirft es eine Nachhaltigkeitsstrategie mit wesentlichen Handlungsfeldern. Daran kann man Nachhaltigkeitsziele formulieren, Maßnahmen ausrichten und letztendlich Ergebnisse messen.

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PRAXISBEISPIELE LIEFERKETTENMANAGEMENT

  • Nachhaltigkeit in der Lieferkette bei Bosch

    Nachhaltigkeit in der Lieferkette bei Bosch

    Um Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu fördern, hat Bosch 2012 gemeinsam mit vier Unternehmen ein Lieferantenprogramm in China gestartet: ResQ. Um Transparenz und Nachhaltigkeit in die Lieferkette zu bringen, wurden zunächst Verträge zwischen Lieferanten und Bosch geschlossen, die die Beschaffungsmaßnahmen regulieren sollten. Die International Labor Organisation (ILO)-Verordnung und bestimmte Umweltstandards galten als Mindestanforderung. Überprüft wurde dies durch Audits. Inzwischen ist dieser Prozess für alle Zulieferer bindend.

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PRAXISBEISPIELE REPORTING UND DATENMANAGEMENT

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