Frankreich - Parlament verabschiedet Gesetz zu Due Diligence

22.02.2017

Das französische Parlament hat am 21. Februar ein Gesetz verabschiedet, dass Unternehmen dazu verpflichtet, einen Due Diligence Prozess aufzusetzen.

Das französische Parlament hat am 21. Februar ein Gesetz verabschiedet, dass Unternehmen dazu verpflichtet, einen Due Diligence Prozess aufzusetzen. Zu diesem Prozess gehört die systematische Ermittlung von Auswirkungen des Unternehmens sowie ihrer Zulieferer auf betroffene Dritte. Sollten Unternehmen dieser Pflicht nicht nachkommen, so steht Betroffenen und ihren Anwälten der Weg vor Gericht frei; es sind Geldstrafen bis zu € 10 Millionen möglich.

Das Gesetz gilt nur für sehr große Konzerne; momentan fallen etwa 100 Unternehmen in den Geltungsbereich. Die Pflicht zur Offenlegung des Due Diligence Prozesses gilt ab 1. Januar 2018.

Wir halten Sie über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden.

Mehr Informationen finden Sie auf der Seite des Business & Human Rights Resource Centres.

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