Unterzeichner im Portrait

Die deutschen Unterzeichner des UN Global Compact stellen sich vor.

Jeden Monat haben Sie hier die Gelegenheit, einen Teilnehmer des Global Compact oder Unterstützer unseres Netzwerks besser kennen zu lernen. Im Rahmen eines Interviews geben unsere GesprächspartnerInnen Einblicke in ihre Erfahrungen mit dem Global Compact und verraten, welche Maßnahmen sie im Hinblick auf unternehmerische Verantwortung bereits ergreifen oder planen und proaktiv vorantreiben.

Weiter unten finden Sie Interviews aus den Vormonaten.

 

Jan-Klaus Beckmann, Verleger des Beckmann Verlags, war unser Gesprächspartner im Februar 2017. Der Beckmann Verlag ist seit November 2016 Teilnehmer des UN Global Compact.

 

Sehr geehrter Herr Beckmann, warum ist der Beckmann Verlag Teilnehmer beim Deutschen Global Compact Netzwerk (DGCN) geworden?

Zwei Fragen habe ich seit Jahren im Hinterkopf: „Eigentlich müssten auch wir etwas machen“ und „Was können wir als kleines Unternehmen schon ausrichten?“. Der UN Global Compact bietet eine angenehm klare Antwort auf beide Fragen. Denn das „eigentlich“ bekommt eine Struktur, die wir konkret und in kleinen Schritten bearbeiten können. Gleiches gilt für diese Ohnmacht eines nicht Global-Players: mit diesem System können auch wir etwas verbessern. Und wir können „dem Guten“ durch unsere Aktivität zu ein wenig mehr Gewicht verhelfen.

Was raten Sie jenen, die noch zögern am UN Global Compact teilzunehmen?

Nicht warten, sondern starten. Wenn Sie Ihr Unternehmen halbwegs „anständig“ führen, ist das alles kein Hexenwerk, sondern angenehm konkret und pragmatisch. Wobei „konkret“ wichtig ist: Mindestens in unserer Größenordnung geht das ohne viel Aufwand, Berater, Umstellungspflicht auf „Öko“ etc. Klar gibt es einen Rahmen, aber darin hat jeder Platz, das individuell auszugestalten. Kaufen kann man sich nichts dafür, höhere Preise kann man damit auch nicht durchsetzen; aber für mich als Unternehmer ist es ein gutes Gefühl, nicht mehr nur zu lamentieren, sondern etwas zu tun.

Welche Nachhaltigkeitsthemen werden in Zukunft prioritär für den DIHK sein? Was wünschen Sie sich diesbezüglich vom DGCN?

Wir arbeiten sehr national, viele der Kriterien sind für global aufgestellte Konzerne viel wichtiger. Der Fortschrittsbericht (COP) wird der nächste größere Schritt – hier vor allem für uns relevante Kennzahlen zu ermitteln, das ist der nächste Schritt. (Mehr?) Muster für kleine Unternehmen, das wäre hilfreich. Ich vermute, dass „Umwelt und Klima“ die nächsten Schwerpunkte sein werden, beim wichtigeren Bereich „Menschenrechte und Arbeitsnormen“ sind wir glaube ich schon gut aufgestellt.

Wir danken Ihnen für das Gespräch, Herr Beckmann.

 

Dezember 2016 – Kevin Heidenreich (DIHK)

Kevin Heidenreich, Leiter des Referats Grundsatzfragen der Außenwirtschaft, Außenwirtschaftsförderung, Entwicklungspolitik beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), war unser Gesprächspartner im Dezember 2016. Er ist auch Mitglied unseres Lenkungskreises.

Oktober 2016 – Kai Beckmann (Mazars Deutschland)

Unser Gesprächspartner im Dezember war Kevin Heidenreich. Er ist Director Governance & Responibility bei Mazars Deutschland, die seit 2011 Unterzeichner des UN Global Compact sind.

September 2016 – Dr. Meike Niedbal (Deutsche Bahn AG)

Im September haben wir mit Dr. Meike Niedbal, Leiterin Nachhaltigkeitsmanagement und Zukunftsforschung bei der Deutsche Bahn AG, sprechen können. Sie ist auch Mitglied unseres Lenkungskreises.

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